Hyperhidrose

Hyperhidrose Behandlung mit Botox, Laser oder Schweißdrüsenabsaugung

Da hilft kein Deodorant, wenn die Schweißabsonderung über das Maß erhöht ist. Für Abhilfe kann neben Botulinumtoxinbehandlung auch eine operative Behandlung mit der sogenannten laserassisitierten Schweißdrüsenabsaugung in den Achseln sorgen.

Viele Menschen neigen zu übermäßigem Schwitzen. Insbesondere im Achselbereich der Betroffenen leisten die Schweißdrüsen mehr als sie eigentlich müssten, und das besonders in nicht angebrachten Situationen. Dieses Phänomen bezeichnet die Medizin als axilläre Hyperhidrose.

Krankhaftes Schwitzen lässt sich in verschiedenen Regionen mit Botulinumtoxin (umgangssprachlich Botox), einem natürlich vorkommendem Bakterieneiweiß, behandeln. Wird es unter die Haut gespritzt, so gelangt es zu den Schweißdrüsen und blockiert dort gezielt die auflaufenden Nervenimpulse und somit die Schweißbildung. Andere Nervenfunktionen wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Übermäßiges Schwitzen mit Botulinumtoxin (Botox) behandeln

Botulinumtoxin wird bereits seit Jahrzehnten in der Nervenheilkunde zur Entkrampfung bei Muskelerkrankungen verwendet und stellt somit ein altbekanntes sicheres Präparat dar. Für die Behandlung des krankhaften Schwitzens mit Botulinumtoxin können inzwischen zuverlässige, wissenschaftlich nachprüfbare Aussagen in Bezug auf Qualität und Wirkungsweise gemacht werden.

Die Wirkdauer beträgt in der Regel 4 - 8 Monate; bei manchen Patienten bleibt der Erfolg bis zu 12 Monaten bestehen.